Per Taxi durch Big Apple

In der Stadt, die niemals schläft, habe ich mir meinen Traum erfüllt und eine Lizenz für ein gelbes New Yorker Taxi erworben, das ich in einem Jahr in die schwarzen Zahlen fahren möchte. Mein Name ist Kalle Hoffmann und mit deutscher Pünktlichkeit bringe ich auch Sie auf Bestellung sicher durch NEW YORK!

Es fing alles damit an, dass meine deutschen Kollegen und ich eine Wette abschlossen. Ich hatte den Alltag in meiner gewohnten Umgebung satt, wollte raus in die Welt und etwas erleben. Daher wettete ich mit ihnen, dass ich meinen Traumberuf auch erfolgreich in New York ausüben könnte. Niemand glaubte damals an mich, doch mit dem Erwerb der Lizenz habe ich schon mal die erste Hürde geschafft!

Ich hatte das Ganze lange geplant, war im Urlaub öfters im Big Apple, um mir dort die Lizenz zu holen und setzte alles auf eine Karte. Der Anfang war natürlich hart. Ca. 8,3 Millionen Einwohner, Hochhäuser, Einkaufspassagen, Zebrastreifen, Menschenmassen, fünf Stadtgemeinden (Boroughs, Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx, Staten Island), Straßennamen und Hausnummern machten es mir am Anfang nicht leicht. Ich hatte Schulungen, Englischkurse und traf mich in der Freizeit auch wieder mit Kollegen, um das amerikanische Englisch besser zu verstehen und zu sprechen. An die Straßen gewöhnte ich mich schnell, da sie ja wie ein Schachbrett angelegt sind. Avenues verlaufen von Nord nach Süd, Streets von Ost nach West und die bekannte 5th Avenue zwischen der Ost- und Westseite.

Jeder Taxifahrer hat in New York für Notfälle eine Pistole dabei, was mich anfangs abschreckte. Aber damit fühlte ich mich gerade bei Nachtfahrten in abgelegenen Stadtteilen doch sicherer. Was mich als zweites abschreckte, waren die hohen Mietpreise. Wohnungen im Edelstadtteil Manhattan kann man sich als „normaler“ Mensch sowieso nicht leisten, so dass ich mir ein relativ günstiges Einzimmerappartement in Queens leistete.

Ich liebe meinen Beruf. Ständig treffe ich neue Menschen: Personen, die früh schnell zur Arbeit müssen, Frauen mit Liebeskummer, Geschäftsmänner, die wenig Zeit haben, Mädels, die zur Party aufbrechen, Touristen aus Deutschland, mit denen ich zur Abwechslung mal wieder Deutsch plaudern kann und viele weitere. Es ist interessant und aufregend, Taxifahrer in New York zu sein, und ich bin froh, dass ich als Deutscher den Sprung nach Big Apple geschafft habe!

In New York sind täglich hundert tausend Taxi im Einsatz und alle verständigen sich über Funk! Wie kann man ein so gigantisches Funknetzwerk erfolgreich aufbauen? Mehr Infos zum Thema in Fachbücher über Nachrichtentechnik auf lehmanns.de. Fachliteratur für Nachrichtentechnik bei Lehmanns.de bestellen

Wer noch für seine Kreditkarte bezahlt ist selber schuld

8. Januar 2012

Kreditkarten können sich die meisten von uns gar nicht mehr wegdenken. Denn sie eignen sich hervorragend zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Kreditkarten machen es nicht mehr notwendig, größerer Summen an Bargeld mit sich herumzutragen. Das ist dann vor allem von Vorteil, wenn man im Ausland auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen unterwegs ist. Lies den Rest des Beitrages »

Die kuriosesten Gäste auf dem Rücksitz meines Taxis

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Schwache Blase und kein Geld fürs Taxi

24. Oktober 2011

Heute kommt mal ein Fahrgast zu Wort, eine junge Dame, der ich wohl in einer unangenehmen Situation behilflich war:
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Kalles Überstunden für den nächsten Urlaub

10. Oktober 2011

Bei meiner vielen Arbeit vergesse ich manchmal meine Familie in Deutschland, rufe nur selten an und fahre noch seltener in die Heimat, was jedoch nicht nur an mangelnder Zeit und Lust, sondern häufig auch am Geld liegt. Denn auch, wenn ich als Taxifahrer in New York recht gut verdiene, gebe ich vieles für Mieten, Partys und Einkäufe direkt wieder aus.
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Bald wieder im Elektroauto durch Big Apple?

16. August 2011

Als Taxifahrer bin ich natürlich immer brennend an den neuen Entwicklungen auf dem Automarkt interessiert. Jetzt sollen ja in Europa schon die ersten Elektrotaxis getestet werden, was ich auch für New York nur begrüßen würde.
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