Schwache Blase und kein Geld fürs Taxi

Heute kommt mal ein Fahrgast zu Wort, eine junge Dame, der ich wohl in einer unangenehmen Situation behilflich war:

Mit meiner besten Freundin ging es im letzten Monat zu einem Trip nach New York. Wir wollten uns endlich einmal die Stadt, die niemals schläft, genauer ansehen und vor allem shoppen und Partys feiern. Nach 11 langen Flugstunden landeten wir dann endlich im Big Apple. Umgeben von Hochhäusern, tausenden von Menschen, blinkenden Schildern, Autogehupe etc. kamen wir uns vor, wie die Mädels aus Sex and the City, schnappten unsere Koffer und düsten nach dem Einchecken im Hotel erst einmal zur Shoppingtour in die City ab. Kein EC-Cash Automat wurde von uns verschont, wir kauften Jeans und Kleider, Tops und Hüte, Schuhe und Taschen und vieles mehr. Alles sah modisch ganz anders aus, als in der Heimat. Es wirkte moderner, cooler und passte einfach perfekt zum New York Style. Wir machten zwischendurch ein paar Pausen, beobachten beim Eisschlecken und Kaffeetrinken unterm Sonnensegel das bunte Treiben und freuten uns schon auf die erste durchtanzte Nacht in den Clubs, die am Abend anstehen würde.

Doch leider machte mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Denn ich musste plötzlich so dringend auf Toilette, dass ich mich kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Die Einkaufszentren in New York sind so groß, dass man sich dort meist eher verläuft, als ein Klo zu finden. Also wollten wir unsere Shoppingtour kurz unterbrechen, um ins Hotel zurückzukehren, wo wir uns dann auch gleich ein wenig erholen könnten. Doch nachdem wir das Taxi von Herrn Hoffmann bestiegen hatten, fiel uns ein, dass wir kein Bargeld dabei hatten, da wir nur Kreditkarten mitgenommen hatten. Hoffmann brachte uns dennoch zum Glück auch ohne Geld ins Hotel, vielleicht weil er Mitleid mit mir hatte. Von da an hütete ich nun auch das Hotelbett, da ich enorme Schmerzen hatte. Der Urologe für Blasenschwäche in Berlin sagte mir nach der Reise dann, dass ich eine Blasenentzündung hatte, die sofort behandelt hätte werden müssen. Ich hoffe mal, dass ich diese dennoch beseitigen kann und bedanke mich bei Herrn Hoffmann, dass er uns in New York hilfreich zur Seite stand.

Tags: Berlin, Blasenentzündung, Gastbeitrag, New York, Shopping, Taxi

Hinterlasse eine Antwort